Pantomime

künstlerische Kreativität

professionelle Umsetzung

Wortlos stark

Suchen Sie ein Pantomime Show für Ihren Anlass?

Gute Unterhaltung. Wortlos stark.

Geschichten aus dem Leben erzählen oder aber Produkte zum Leben erwecken, das ist die Kunst von Pablo Zibes.
Seine Pantomime-Shows öffnen ein Tor zur Welt der klugen Wahrheiten, großen Gefühle und witzigen Überraschungen – ganz ohne Worte.

künstlerische Kreativität • professionelle Umsetzung

Nach Abschluss der Schauspielausbildung wandte sich Pablo der professionellen Pantomime zu. Neben Auftritten in seiner Heimat Argentinien arbeitet er auch in Asien und verschiedenen Ländern Europas.
Auf Festivals ist Pablo ebenso zu sehen wie auf Messen, wobei Walk-Acts und Produktpräsentationen den Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit bilden.
Seine Kunst wurde bereits mit mehreren Preisen und Auszeichnungen gewürdigt.


Unser Angebot

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Konzepte

Jedes Event erfordert unterschiedliche künstlerische Konzepte:
Sei es eine Firmenfeier, eine Ausstellungshalle oder ein Stadtfest. Dazu bietet Ihnen Pablo eine individuelle und themenbezogene pantomimische Show oder eine passende Figur als „walking-act“ an.

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Unsere Shows Walking-Act

Unterhaltung auf höchstem Niveau für Ihren Event! Profitieren Sie von dem umfangreichen Erfahrungsschatz des Pantomimen. Individuelle Beratung für Ihrer Veranstaltung ist selbstverständlich.

Auftragsarbeiten, Walking-Acts, Living-Doll, Pantomime, Performance

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Messen, Kongresse, Firmenfeier, Produkt-Show, TV / Film, Stadtfeste, Festivals, Einkaufszentren …

Pantomime Show

Pantomime ist grenzenlos. Auch nach innen.


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Auftritte in Corona Zeit

… Corona fordert uns allen viel ab und setzt vor allem ein hohes Maß an Flexibilität.

Lachen befreit und stärkt das Immunsystem

Corona walk-act

 

 

Pantomime


 

Über die Kunst des Pantomimen

Fragen an den Pantomimen aus Stuttgart Pablo Zibes über die PantomimeKunst und Walk-Acts

Die Anfänge | Wie und warum bist Du in die Welt der Pantomime eingestiegen?

Pantomimekunst gefiel mir immer, aber mein Weg begann zuerst als Schauspieler in der Welt des Theaters. Schon in der frühen Kindheit nahmen mich meine Eltern oft in Theatervorstellungen mit. Mit 15 startete ich mit ersten intensiven Theaterkursen. Später besuchte ich die Schauspielschule in Buenos Aires. Parallel zur Ausbildung als Schauspieler machte ich erste Erfahrungen mit der Pantomime.

Mit 22 Jahren unternahm ich eine einjährige Weltreise durch Europa und Asien. Um sie zu finanzieren, arbeitete ich eine pantomimische Show aus in einer international verstandenen Sprache. So kam es, dass ich anfing verschiedene Techniken der Pantomime und walking-acts einzuüben.

pantomime

Pantomime in Hong Kong

walking-act

Madrid

Die ersten internationalen Erfahrungen | Wie kam es auf dieser Reise zu deiner Premiere?

Eine wichtige Motivation auf Reise zu gehen und fremde Kulturen kennenzulernen, war mein Wunsch, eigene Grenzen zu überschreiten. Bis dahin hatte ich nur Erfahrungen auf der Bühne und im Fernsehen.

Ich kannte noch nicht den Auftritt auf der Straße, wo man die Zuschauer anziehen und fesseln muss. Im Theater ist das einfacher. Denn dies ist überhaupt nicht nötig, denn die Leute kommen nämlich ja ausschließlich um dich zu sehen.
Hinzu kam die Schwierigkeit allein und in einer anderen Kultur aufzutreten. Mein erster Auftritt als Straßenpantomime war für mich vor allem eine Frage des Mutes.

Ich erinnere mich noch, wie nervös ich war während jenes ganzen Tages in den Straßen von Madrid. Es war Fasching und ich sagte zu mir: „Die Leute sind zufrieden und außerdem sind viele verkleidet. Das ist für mich der ideale Moment für meinen ersten Auftritt“. In dieser Nacht schminkte ich mich und ging mit einer pantomimischen Show auf die Straße. Bedauerlicherweise eignete sich das, was ich vorbereitet hatte, nicht für die Straße.
Aber sofort begann ich zu improvisieren, veränderte den Pantomime-Auftritt. Und es funktionierte! Und so geschah es. Ich durchreiste verschiedene Länder Asiens und Europas und trat dort auf.

Einflüsse auf die aktuelle Arbeit als Pantomime und Walking Act Künstler | Welche Bedeutung hat für ihren Beruf diese Erfahrung?

Ein Jahr lang hatte ich die Möglichkeit in vielen verschiedenen Ländern aufzutreten. Ich profitiere noch heute von dieser Erfahrung, wenn ich  z. B. auf einer Bühne oder mitten unter dem Publikum auftrete. Insbesondere bei den Messeshows oder „Walking Acts“ gibt es viele Parallelen zu den Auftritten als Straßenkünstler: so zum Beispiel der unmittelbare und sehr direkte Kontakt mit dem Publikum.
Dabei muss ich die Körpersprache der Zuschauer schnell und sicher wahrnehmen und interpretieren um zu wissen, wie ich jeden einzelnen in passender Form und erfolgreich ansprechen kann.

Ein anderer wichtiger Gesichtspunkt ist der Gebrauch der Improvisation. Auf keinen Fall bedeutet das „nicht zu wissen, was man tun soll“, sondern es ist im Gegenteil die Fähigkeit in einer unerwarteten Situation – wie es sie immer wieder gibt – richtig zu reagieren. Die Reaktionen des Publikums auf den Pantomimen sind immer unterschiedlich.

Ich bediene mich einer umfangreichen „Bibliothek der Möglichkeiten, die mit der Erfahrung weiter wächst, um adäquat zu reagieren. Ich muss jeden einzelnen Zuschauer ernst nehmen, den ich vor mir habe. Dabei immer darauf achten seine Grenzen nicht zu überschreiten. Sicherlich begleitet mich jene internationale Erfahrung auch jedes Mal, wenn ich auf einer Messe auftrete, auf der es ein internationales Publikum gibt.

bKünstler uchen

Istanbul

Künstler Pantomime

Peking

Körpersprache | Welche Bedeutung hat die Pantomime für Sie?

Sowohl die Körpersprache als auch die Gebärden sind die Basis der Kommunikation. Selbstverständlich sind sie viel älter als jede Verbalsprache. Sie haben bis heute in den modernsten Kommunikationsformen überlebt. Dies erkennt man an der Notwendigkeit zu gestikulieren, sobald wir telefonieren, obwohl diese Gesten nicht vom Hörer wahrgenommen werden. Trotzdem können wir sie nicht unterlassen.

Ein anderes interessantes Beispiel ist der Erfolg der „Emotions“ in den SMS-Textbotschaften oder der“ Smileys“ in den E-Mails. Wir benutzen diese Smileys um unterschiedliche Gefühle mit einer einfachen Geste auszudrücken. Sowohl der Mime als auch die Pantomime gehen über den Gebrauch dieser Gesten und der Körpersprache hinaus.

In der Kunst der Pantomime versucht man die tiefsten Gefühle auszudrücken, aber ebenso Situationen, Orte, Lebewesen oder sogar Objekte darzustellen. Ein guter Pantomime versetzt sein Publikum in eine Welt, in der keine Missverständnisse durch Worte entstehen.
Das ist nicht etwas, was einschränkt, sondern eher das Gegenteil.

Der Pantomime bringt seine Botschaft auf einem anderen Weg zum Publikum. Dieser Weg ist, denke ich, eine Abkürzung.
Worte können missverstanden werden, können lügen. Mit der Körpersprache ist das viel schwieriger. Für den Pantomimen ist die Lüge sehr kompliziert.

Fragen & Antworten zur Pantomime
Dinge, die du schon immer über die Pantomime wissen wolltest.
Was ist ein*e Pantomime? Was macht sie/er?

Ein*e Pantomime ist jemand, der Pantomime als Theatermedium oder als künstlerische Handlung verwendet oder eine Geschichte durch
Gesichtsgesten oder Körperbewegungen ohne Sprachgebrauch darstellt oder verbaler Ausdruck.

Der Fokus liegt hierbei auf der körperbetonten Ausdrucksweise, die Verwendung von Stimme und Lauten kommt dabei sehr gering oder nur wenig zur Geltung. Übrigens: Das Wort „Pantomime“ stammt aus dem Altgriechischen, wo es schon zur Beschreibung einer Schauspielerin oder eines Schauspielers diente.

Woher kommt diese Kunstform?

Der Ursprung der Theatermimik wird, damals noch als «μῖμος» (Altgriechisch: „mime“) bezeichnet, im antiken vorklassischen Griechenland verortet. Schon damals war sie durch einen realistischen und satirischen Charakter geprägt. Später wurde sie auch mit anderen Genres wie der Komödie, den Mischimitationen und der Akrobatik kombiniert.
Die ersten Autoren, die sich auf diese Genres bezogen, waren Epicarmo de
Cos und Sofrón de Siracusa im 5. Jahrhundert vor Christus.

Auch im alten Rom war die Pantomime vertreten: Nero, zum Beispiel, maß sich in der Kunstform. Doch Pantomime-Künstler*innen waren nicht immer gern gesehen. Im fünften Jahrhundert wurde ihre Kunstform von der Kirche untersagt, die Theater ein Jahrhundert später geschlossen.
Im mittelalterlichen Europa konnte die Pantomime jedoch wieder Wurzeln schlagen und reisende Unternehmer entdeckten sie anhand der Commedia dell’Arte wieder.

Welche Fähigkeiten braucht man als Pantomime?

Als Pantomime ist es wichtig, Körperbewusstsein zu entwickeln. Das bedeutet unter anderem, sich anhand seiner Gestik, Mimik und Bewegung ausdrücken zu können.
Dass das auch ganz schön anstrengend sein kann, liegt auf der Hand. Deshalb darf es neben schauspielerischem Talent auch an körperlicher Fitness nicht fehlen.
Am wichtigsten ist jedoch die Lust am Spielen! Denn fehlende Begeisterung fällt auch im Pantomime-Auftritt schnell auf.

Warum haben Mimen weiße Gesichter?

Diese Charakteristik hat historische Wurzeln. Der Brauch, sich als Mime das Gesicht weiß anzumalen, stammt aus Bühnenshows, die bis ins Jahr 470 v. Chr. zurückreichen. Auch hier war die körperbetonte, lautlose Arbeit ein wichtiger Bestandteil. Der Zweck des weiß bemalten Gesichtes war es, dem Publikum zu helfen, den Darsteller von weitem sehen zu können. Das gefärbte Gesicht hat dazu beigetragen, den Charakter zum Leben zu erwecken und Emotionen ohne Worte auszudrücken und wurde somit bis heute beibehalten.

Wo kann man den Pantomime Beruf lernen?

Im Grunde ist das gar nicht so schwer: Es gibt sogar schon erste Kurse an der VHS!
Viele lernen pantomimische Grundlagen aber auch als Nebenfach während der Schauspielausbildung.
In Europa gibt es zusätzlich sehr gute Pantomime-Schulen mit Fokus auf ebendiese Kunstform, unter anderem in Barcelona, Paris, London und Berlin.
Dank zahlreichen Möglichkeiten steht dem Erlernen der Pantomime also nichts mehr im Wege!

Eine gute Schule garantiert das Meistern der notwendigen pantomimischen Fähigkeiten, damit die Student*innen die physischen und künstlerischen Mittel zur Förderung und Realisierung ihrer Projekte erlernen können.

Sprechen Pantomime nie?

Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, denn es gibt verschiedene Zweige der Pantomime.
Normalerweise wird jedoch nicht die verbale Sprache, sondern der Körper verwendet, um zu sprechen.
Ich persönlich arbeite im Allgemeinen in Stille. Die Stille eröffnet den Schauspieler*innen andere Ausdrucksmöglichkeiten und dem Publikum andere Interpretationsmöglichkeiten.

Was kann man alles pantomimisch darstellen?

Im Prinzip ist die einzige Grenze dafür, was ein Pantomime nachahmen und darstellen kann, durch die Fantasie vorgegeben. Und wie man weiß, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Der Schauspieler kann deshalb nicht nur andere Menschen imitieren, sondern auch
Tiere, Dinge oder Gefühle nachahmen. Und das in jeder Situation und an jedem Ort. Natürlich gibt es bestimmte Hürden, zum Beispiel im kulturellen Verständnis. Aber diese müssen nicht unbedingt als Hürden gesehen, sie können eher als Herausforderungen betrachtet werden. Deshalb ist kontinuierliches Training notwendig, denn aus diesen Herausforderungen ergibt sich die Motivation, neue künstlerische Wege zu bestreiten.

Wie geht das Pantomime-Spiel Scharade?

Ursprünglich war dieses Spiel eine Form ins dramatische übersetzter literarischer
Ausgangspunkte: Eine einzelne Person spielte zuerst jede Silbe einer Phrase der Reihe nach aus, gefolgt von der gesamten Phrase zusammen, während der Rest der Gruppe das die nachgeahmte Phrase erraten musste. Wenn man zum Beispiel das Wort „Baumhaus“ pantomimisch dargestellt hat, wurde zuerst das Wort „Baum“, danach das Wort „Haus“ und schließlich das gesamte Wort „Baumhaus“ gezeigt. Oft wurden Mitspieler*innen dabei in Teams eingeteilt. Heutzutage ist es aber üblich, dass die Schauspieler*innen ihre Hinweise zusätzlich ohne gesprochene Worte vermitteln müssen, was einige konventionelle, einfach zu erkennende Gesten erfordert. Wortspiele und visuelle Wortspiele sind dabei üblich.

Das klassische Gesellschaftsspiel „Wer bin ich?“ kann auch als Scharade gespielt werden.

Gibt es berühmte Pantomime-Künstler?

Ja, klar! Dem französischen Künstler Jean-Gaspard Deburau ist zum Beispiel die heute ikonische stille Gestalt mit weiß bemehltem Gesicht aus dem 19. Jahrhundert zu verdanken. Ihm folgt Jacques Copeau und sein Schüler Étienne Decroux, letzterer entwickelte die klassische körperliche Pantomime. Später kombinierte Jacques Lecoq die Mime und mit physischem Theater.
Marcel Marceau war der letzte große französische Vertreter der Pantomime.
Wie man sieht, ist die reiche Geschichte der Pantomime also stark durch französische Künstler geprägt. Doch die Kunstform existiert heute international in angesehener Weise und entwickelt sich in ihren kreativen Möglichkeiten ständig weiter.

Literatur

– Das antike Theater von Bernd Seidensticker • ISBN-10: 3406587968
– Körpersprache von Samy Molcho (Autor), Klinger/Lusznat (Illustrator) • ISBN-10 : 3442173825
– Pantomime: Sprichwörter Edition. „Du hast Tomaten auf den Augen“ – 150 lustige Begriffe, Sprichwörter und Redensarten für das beliebte Spiel Scharade von Frike Rothar
– Ausdrucksstarkes Pantomimentheater: Aus der Praxis für die Praxis von Hans-Jürgen Zwiefka • ISBN-10 : 3895355178
– Die 50 besten Spiele für Theater und Improvisation von Angelika Albrecht-Schaffer • ISBN-10 : 3769821629
– Eine Geste sagt mehr als 1000 Worte: Körpersprache entschlüsseln und andere nonverbal beeinflussen von Nadine Kmoth • ISBN-10 : 3868816178
– il mimo: me & myself von Corry DeLaan • ISBN-10 : 3933011434
– Der Poet der Stille: Geschichten, die nur ein Pantomime erzählen kann von Carlos Martínez • ISBN-10 : 3765507377


 

Mit den Worten Marcel Marceaus, eines der bedeutendsten Pantomimen der Welt:

„Das Wort ist nicht notwendig um auszudrücken, was man mit dem Herzen fühlt.“
„Im Schweigen gibt es für mich keine Grenzen, die Grenzen schafft das Wort“.

Diese Eigenschaften sind nicht exklusiv dem Pantomimen eigen. Das sieht man in anderen Formen der Kunst wie dem Tanz oder der Musik.

 


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